Persönlich

Aus Erzählungen habe ich, als Schwiegertochter von Hermann und Heidi Hofmann aus Unterengstringen, immer wieder etwas erfahren von der Renovation des verlotterten, uralten um die 400jährigen Hauses, inmitten des Weilers Costa in Contra, oberhalb Tenero. 

Im Jahre 1966 kauften die Schwiegereltern das Haus und verbrachten Wochenende für Wochenende mit umbauen und renovieren. Das oberste Credo lautete: “es soll ein Tessinerhaus sein und bleiben“ und so wurde alles möglichst „tessinecht“ gestaltet oder erhalten. Unter den verputzten Decken wurden womöglich die mächtigen Kastanienbalken hervorgeholt, die Wände in schlichtem Kalkweiss gestrichen und auf zusätzliche oder grössere Fenster verzichtet um den Charakter des Hauses zu bewahren. Sie tauften das Haus „Arnia“, was so viel wie Bienenstock bedeutet, denn bei der Erstbesichtigung summte und brummte auf der Terrasse ein riesiger Schwarm schwarzer Bienen in der bis heute jeden Frühling herrlich blühenden Glyzinie.

Im Jahre 2013 konnte Martin das Haus aus der Erbschaft übernehmen. 2015 liessen wir eine neue Küche einbauen und anderweitige sanfte Renovationen machen.

Für uns, Sisy und Martin Hofmann-Furrer ist es eine Oase, ein Ort des Ausruhens, des sich Erholens, der Entschleunigung, des Rückzugs, aber auch der gemütlichen Stunden, des Zusammenseins mit Freunden und Bekannten, des Geniessens.

2016